BRECO®-fix Zahnriemen-Einspannelemente

BRECO®-fix Einspannelemente dienen zur sicheren Einspannung und Vorspannung von Zahnriemen in endlicher Ausführung. Das Einsatzgebiet umfasst das Befestigen von Zahnriemen in Linearmodulen, Aufzügen, Hochregallagern oder anderen Anwendungen in der Antriebstechnik.

In der Antriebstechnik werden Polyurethan-Zahnriemen in endlicher Ausführung, sogenannte Meterware, häufig für den Antrieb von linearen Bewegungselementen, z.B. Schlitten in Linearmodulen, oder für Aufzüge in Hochregallagern von Logistikzentren genutzt. Bei diesen Antrieben stehen die Konstrukteure der Baugruppen und kompletten Einheiten immer vor der Aufgabe, die Enden der Polyurethan-Zahnriemen an den zu bewegenden Elementen sicher zu befestigen. Hier kann der Konstrukteur eine eigene Lösung entwickeln oder auf bewährte Standardlösungen setzen.

Zum Lösen dieser Aufgaben kommen als bewährte Standardelemente BRECO-fix Einspannelemente zum Einsatz. Für die unterschiedlichsten Einsatzarten stehen optimal auf BRECO Polyurethan-Zahnriemen abgestimmte Klemmverbinder und Spannplatten zur Verfügung. Beide Elemente dienen zur Befestigung der Riemenenden am Maschinengestell oder an der zu bewegenden Einheit.

Während Klemmverbinder nur das einfache Befestigen ohne Einspannsicherheit der Riemenenden ermöglichen, lässt sich mit Hilfe der Spannplatten über eine Spanneinheit zusätzlich das Einstellen der Vorspannkraft realisieren. Innerhalb eines kompletten Spannplatten-Systems stehen dem Anwender für die einzelnen Riementypen und Riemenbreiten unterschiedliche, insbesondere auf die Belastung optimal abgestimmte Varianten A, B und C zur Verfügung.

Variante A unterteilt sich in die Typen 1, 2 und 3. Der Typ 1 wird ohne Bohrungen und Spanneinheit geliefert, weshalb er einerseits konstruktive Gestaltungsfreiheiten bietet und andererseits das Befestigen des Riemenendes ohne zusätzliche Verschiebungen der Einspannposition „fix“ ermöglicht.

Typ 2 hingegen bietet zusätzlich die Spanneinheit und Langlöcher zum Spannen des Zahnriemengetriebes. Anschließend ist das Befestigen der Spannplatte des Typs 2 am Maschinengestell erforderlich.

Typ 3 ist z.B. für „freies Hängen“ der Riemeneinspannung an der Spanneinheit vorgesehen. Eine gegebenenfalls notwendige Verdreh- und Verschiebesicherung muss entweder über das Fixieren der Spanneinheit selbst oder entsprechende Begrenzungs- oder Führungselemente in der Spannplatten-Umgebung erfolgen.

Die Varianten B und C sind generell für beide Anbindungen an das Maschinengestell, „fix“ und „frei hängend“, geeignet und sind auch in der Ausführung „ohne Spanneinheit“ lieferbar. In Bild 1 sind die Varianten A und B bildlich gegenüber gestellt.

Die verschiedenen Varianten und untergeordneten Typen gewährleisten durch ihre Konstruktion einerseits absolute Einspannsicherheit sowie andererseits optimale Handhabung und Montage. Mit dem Bereitstellen des kompletten Systems aus Unterplatte, gegebenenfalls Verzahnungseinsatz, Oberplatte, Spanneinheit und Normteil-Zubehör entfällt für den Anwender das umständliche Zusammenstellen und aufeinander Abstimmen der Einzelteile.

Ein Beispiel für ein solches komplettes System zeigt Bild 2 mit der Variante B Typ 2 in Explosivdarstellung.

Zusätzlich ließen sich mit dem Verwenden der Verzahnungseinsätze aus hochfestem schwarzem Polyamid in den Spannplatten der Variante B die Herstellkosten optimieren. Insgesamt steht den Anwendern somit ein System mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis zur Verfügung.

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